Feuerwehrhaus Asbach 4aBad Hersfeld. Nach dem gültigen Bedarfs- und Entwicklungsplanes der Kreisstadt Bad Hersfeld ist der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Stadtteilwehren Asbach und Beiershausen geplant und zwingend erforderlich. Auf einem Grundstück an der Alsfelder Straße im Stadtteil Asbach wird darum für rund 3 Mio. Euro ein modernes, wirtschaftliches und funktionales Feuerwehrgerätehaus entstehen. Es soll 2019 fertiggestellt sein. Dieses Projekt wird vom Land Hessen gefördert. Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Herr Peter Beuth, hat jetzt persönlich den Zuwendungsbescheid in Höhe von 495.600 Euro an Bürgermeister Thomas Fehling übergeben. Zahlreiche politische Mandatsträger, Vertreter der beiden Ortsbeiräte und vor allem viele Kameradinnen und Kameraden der Bad Hersfelder Feuerwehren waren zur Übergabe des Förderbescheides in die Feuerwache am Asbacher Bachweg gekommen. Innenminister Beuth würdigte deren Engagement ausdrücklich: „Mit der Zuwendung unterstützt die Hessische Landesregierung aktiv die hervorragende Arbeit der Feuerwehren, die täglich eine herausragenden Beitrag zum Brandschutz leisten.“

Bürgermeister Thomas Fehling bezeichnete in seiner Begrüßung den Neubau des Feuerwehrhauses in Asbach als „Meilenstein. Es geht voran!“ In seinem Dank an das Land machte Fehling auch die Leistung vor Ort deutlich: „Das der Förderantrag noch in diesem Jahr von Erfolg gekrönt ist, war eine Menge Arbeit unter großem Zeitdruck. Dafür danke ich den Verantwortlichen der Feuerwehr genauso wie der Technischen Verwaltung im Rathaus!“

Die Stadt Bad Hersfeld als Aufgabenträger für die Feuerwehren hatte einen Neubau beschlossen, da die bestehende Feuerwache weder vom baulichen Zustand noch von der Größe her für die heutigen Anforderungen der Feuerwehrarbeit geeignet ist. Die zwei Stadtteilfeuerwehren Asbach und Beiershausen werden sich zu einer Feuerwehr zusammenschließen. Diese Feuerwehr wird dann das neue Feuerwehrgerätehaus nutzen. Der GABC-Zug (Gefahrgutzug für atomare, biologische und chemische Stoffe) wird dort ebenfalls sein neues Zuhause finden mit vier bis fünf Fahrzeugen.
Das neue Feuerwehrhaus wird nicht nur deutlich bessere Arbeits-, sondern auch deutlich bessere Arbeitsschutzbedingungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte bieten. Auch das Raumkonzept der neuen Einrichtung ist viel stärker an den heutigen Arbeitsabläufen des Feuerwehreinsatzes orientiert:
Innerhalb des neuen Feuerwehrgerätehauses ist eine Trennung in sogenanntem Schwarz- und Weißbereich vorgesehen. Die Fahrzeughalle ist dem Schwarzbereich zuzuordnen, die Umkleideräume und Aufenthaltsräume dem Weißbereich. Zur Aufbewahrung der Einsatzkleidung bzw. der privaten Kleidung wird jedem Mitglied der Einsatzabteilung und der Jugendfeuerwehr in Zukunft ein Spind zur Verfügung gestellt. Trennung des Umkleidebereiches für weibliche und männliche Feuerwehrleute inklusive Duschen und WCs
Bei Feuerwehreinsätzen kommt es immer wieder vor, dass Einsatzkräfte mit Giftstoffen in Berührung kommen. In diesem Fall wird zum einen die Stiefelwäsche genutzt, die im Bereich der Einsatzfahrzeuge angeordnet ist und zum anderen ein Umkleideraum für Einsatzkräfte mit kontaminierter Kleidung. Die kontaminierte Kleidung wird dann im angeschlossenen Lager aufbewahrt und von dort über die Fahrzeughalle zur Reinigung abtransportiert. Der Schulungsraum und der Jugendraum wurden so angeordnet, dass beide Räume zu einem großen Raum zusammengeschlossen werden können. Damit können zukünftig auch größere Veranstaltungen abgehalten werden. Die vier Lagerräume dienen zur Aufbewahrung von feuerwehrtechnischem Gerät und Verbrauchmaterial, daher wurde eine Zuordnung zu der Fahrzeughalle hin als sinnvoll erachtet.
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